Studien & Analysen

Es gibt zahlreiche Studien und Stellungnahmen, die sich mit den EU-Handelsabkommen und deren Folgen befassen. Hier ein paar Empfehlungen (die Broschüren können Sie mit einem Klick auf den Link und/oder das Cover einsehen und runterladen):

Zuletzt erschienen sind:

 

Greenpeace, BUND, Campact, das Netzwerk Gerechter Welthandel sowie die Organisationen Lobbycontrol und PowerShift haben nochmals alle Argumente rund um das EU-Japan-Abkommen JEFTA überprüft. Und kommen zur einem vernichtenden Schluss: Wunsch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Siehe hier: JEFTA_entzaubert


 

JEFTA – öffentliche Dienstleistungen unter dem Hammer. So lautet der Titel einer Studie von Campact. In ihr beschreibt Thomas Fritz, wie das EU-Handelsabkommen mit Japan die Daseinsvorsorge gefährdet. Die Analyse gibt es hier: Jefta-Studie__2018-10


Was kommt mit JEFTA, dem von der EU und Japan unterzeichneten Handelsabkommen, auf uns? Dazu haben LobbyControl, PowerShift, Greenpeace und BUND im Juli 2018 eine Studie erstellt, die viele Fragen beantwortet. Die Analyse gibt es hier: JEFTA_Studie


 

Im Auftrag der Kampagnenplattform Campact hat die Juristin Silke R. Lankowski erstellt zu der Frage, ob und wie das EU-Japan-Handelsabkommen JEFTA die kommunale Wasserwirtschaft in Deutschland gefährdet. Die Studie gibt es hier: Jefta-Rechtsgutachten__2018-10-22


 

Wer über Fluchtursachen reden will, muss gar nicht unbedingt über den Tellerrand gucken. Es reicht schon, genauer hinzuschauen, was wir essen, wie Nahrung produziert wird, wer daran verdient und wer dabei die Verlierer sind. Der erste Nummer des neuen linken Journals „Maldekstra“ beschäftigt sich mit globaler Gerechtigkeit, Demokratie in der Landwirtschaft und Alternativen zum Agrarkapitalismus: Maldekstra_1


 

Seit vielen Jahren verhandelt die EU mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay über ein Assoziationsabkommen, das es in sich hat: Es ist ein Frontalangriff auf bäuerliche Landwirtschaft, Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz. Das beschreibt eine Faktensammlung der Organisation PowerShift, die von Brot für die Welt, BUND, attac, Greenpeace und anderen mitgetragen wird und im Juni 2018 veröffentlicht wurde. Die Argumente gibt es hier: factsheet_mercosur_web


 

Statt über die Kritik an ihrer Handelspolitik nachzudenken, verfolgt die EU-Kommission weiter ihren altem Kurs, gestützt durch die Regierungen der Mitgliedsländer. Das zentrale Ziel der Strategie ist: Die EU soll der „wettbewerbsfähigste Wirtschaftsraum der Welt“ bleiben. Dem ordnet sie alles unter, auch die Demokratie. Die kluge Analyse gibt es hier: Handel-fuer-alle_2018.


Handel um jeden Preis? Das ist der Titel einer aktuellen Studie zu fünf der geplanten EU-Handelsabkommen – mit den Mercosur-Staaten, mit Mexiko, Japan, Vietnam und Indonesien. Erstellt wurde die Analyse Anfang 2018 von PowerShift im Auftrag der Verbraucherschutzorganisation foodwatch. Sehr lesenswert! Und zwar hier: Handel-um-jeden-Preis.


 

Die Handelsabkommen haben nur mit Waren, Dienstleistungen und den sogenannten Handelshemmnissen zu tun? Falsch geraten. Sie wirken sich auch zunehmend auf die Steuern und das Steueraufkommen aus. Darüber informiert ein aktuelles Papier des Netzwerks Steuergerechtigkeitinfo_steuergerechtigkeit_handel_investitionsschutz


Viele der geplanten EU-Handelsabkommen betreffen Länder des globalen Südens, in denen häufig Armut, Hunger, Unrecht herrschen – und deren BewohnerInnen von der unfairen EU-Handelspolitik oft härter getroffen werden als die Menschen hierzulande. Das zeigt auch die Misereor-Studie über das geplante EU-Mercosur-Abkommen.


Der Freihandel nütze allen, ist ein oft wiederholtes Argument der Neoliberalen. Aber stimmt das? Was bedeuten die verschiedenen Abkommen für den Globalen Süden? In dieser Studie von attac, PowerShift, Forum Umwelt und Entwicklung und anderen Organisationen geht Thomas Fritz diesen Fragen nach. Sie finden sie hier: EU-Handel-und-globaler-Süden


Diese Studie von Misereor, Brot für die Welt und dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika ist zwar schon im Frühsommer 2017 erschienen – aber immer noch eine ausgezeichnete Lektüre für alle, die mehr über Mexiko, die dortigen Zustände (auch in deutschen Autofabriken) und die Folgend er EU-Handelspolitik erfahren möchten. Sie finden die Broschüre hier: mexiko-eu-handelsabkommen-studie


Es sind vor allem Agrarkonzerne, die sich für Abkommen wie CETA (mit Kanada), JEFTA (mit Japan), TTIP (kommt demnächst wieder mit den USA) usw. Der Konzernatlas (herausgegeben u.a. von BUND, Heinrich-Böll-Stiftung, Oxfam und Le Monde diplomatique) bietet viele Daten und Fakten über die globale Agrar- und LebensmittelIndustrie. Sie finden den Atlas hier: Konzernatlas


 

Globalisierung gerecht gestalten: In dieser Broschüre des österreichischen Bündnisses Anders Handeln sind viele Argumente und Aktionsformen der MitstreiterInnen in Österreich zusammengefasst. Besonders eindrücklich sind die Ausführungen zum Alternativen Handelsmandat. Der Bericht findet sich hier: Anders-Handeln-Bericht-2018_low-1


Ebenfalls wichtig (auch wenn schon vor längerem erschienen):

Zu TTIP

TTIP symbolisiere die Wertegemeinschaft des Neoliberalismus, CETA sei eine Testfall für die Marktgesellschaft und das Dienstleistungsabkommen TiSA entfessele die Märkte. Zu diesem Schluss kommt der Bundesvorstand der Naturfreunde – und hat eine einführende Broschüre herausgegeben: den Naturfreunde-Reader.

csm_TTIP_U-Herrmann_29a88456e8

Die EU und die USA verhandeln über ein Freihandelsabkommen namens TTIP. Aber warum eigentlich? Der Handel floriert doch schon. Die politische Obsession mit dem Freihandel lässt sich nicht verstehen, wenn man sich nur die aktuellen Verhandlungen ansieht, sondern man muss in die Geschichte zurückgehen … So beginnt der Text der taz-Journalistin Ulrike Herrmann, den die Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlichte. Zur PDF-Datei der Broschüre


bbda892cfc
In einem Reader mit Beiträgen zu den geplanten Handelsabkommen CETA und TTIP analysieren die AutorInnen aktuelle Verhandlungspositionen: Sie zeigen die Konsequenzen von CETA und TTIP für die Landwirtschaft auf, beleuchten CETA aus Perspektive der kanadischen Zivilgesellschaft, machen auf die Gefahren der geplanten regulatorischen Kooperation aufmerksam  – und vieles mehr.

Zu CETA:

ceta-lesen_titel

Ein aktuelles Grundlagenwerk, erschienen im September 2016, herausgegeben von PowerShift, Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e.V., und dem Canadian Centre for Policy Alternatives (CCPA). Hier haben ExpertInnen beidseits des Atlantiks den CETA-Vertragstext analysiert und dabei alle Aspekte berücksichtigt. Der Link zur Broschüre: Hier klicken!

Ein Positionspapier der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu CETA, erschienen im Sommer 2017. In ihm erläutert der Fachbereich Ver- und Entsorgung, welche Folgen das EU-Kanada-Abkommen für die Kommunen haben könnte. Hier geht es zur Broschüre: verdi_Freihandel-so-nicht

 

der_grosse_ceta_schwindel-1

Nicht mehr ganz neu, aber immer noch lesenswert (und auch auf Englisch): Eine Analyse der kritischen Initiative Corporate Europe Observatory, die die Mythen der CETA-BefürworterInnen untersucht hat: CETA schütze Arbeitnehmerrechte, CETA sei gut für die Umwelt, undsoweiter. Das Dokument findet sich hier: Der_große_CETA-Schwindel und, auf Englisch, hier: great-ceta-swindle

anwalt_ebook-ceta

 

Eine Analyse des kanadisch-europäischen Abkommens hat auch der Berufsverband der Rechtsjournalisten erstellt. Welche Chancen und Risiken birgt der Vertrag? Was umfasst er, was nicht? Das e-Book mit dem Titel „CETA: Ein Vorspiel für TTIP?“ kann von der Webseite Anwalt.org herunter geladen werden.

Zu den Economic Partnership Agreements EU-Afrika:

 

Verheerende Folgen werden die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen haben, die die EU seit Jahren afrikanischen Wirtschaftsregionen aufdrücken will. Was unter dem neoliberalen Diktat auf die Menschen in Afrika zukommt, zeigt der Foliensatz von Herbert Löhr: Economic Partnership Agreements.

Zum Dienstleistungsabkommen TiSA:

rgf
Sie haben sich den Namen „Wirklich gute Freunde der Dienstleistungen“ gegeben – die Regierungen jener Staaten, die derzeit in Genf hinter verschlossenen Türen das Dienstleistungsabkommen TiSA (Trade in Services Agreement) verhandeln. Worum es dabei geht, zeigt die Studie des internationalen Gewerkschaftsdachverbands Public Services International (PSI). Die deutsche Fassung findet sich hier: Die wirklichen guten Freunde

 


TITELBLATT_D
Die Schweizer Gewerkschaft VPOD (öffentlicher Dienst) beschäftigt sich seit einiger Zeit mit den absehbaren Folgen von TiSA für den Service public und hat dazu auf ihrer Website einige Informationen publiziert.

 


Zur regulatorischen Kooperation:

front_page_of_report_regcoop

Mitte Januar 2016 erschien eine gemeinsame Studie von LobbyControl und der Initiative Corporate Europe Observatory. Das Ergebnis: Schon heute mischen sich transatlantische Business-Zirkel in Gesetzgebungsverfahren ein. Der Bericht zeigt, was festgeschrieben wird, sollte TTIP wiederkehren. Die Studie gibt es auch auf deutsch.


 

regcop_titel

Aktuell ergänzt wurde diese Studie im September 2016. In ihr geht es darum, wie LobbyistInnen Regulierungen verhindern können. Zur PDF auf diesen Link klicken: regcop_lobbybremse-15092016


Auswirkungen im Umweltbereich:

Arbeitsgemeinschaft-bäuerliche-Landwirtschaft-Logo.svg

Der Verein Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat in einem Positionspapier die Auswirkungen für Verbraucherschutz und Landwirtschaft untersucht: TTIP und CETA: Angriff auf bäuerliche Landwirtschaft

Titelblatt_Unternehmensgruen

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bundesverband der grünen Wirtschaft „Unternehmensgrün“ mit über 180 Mitgliedsunternehmen hat in einer qualitativen Analyse die Risiken von TTIP für kleine und mittlere Unternehmen Agrar- und Ernährungsindustrie untersucht.

Auswirkungen auf die Gesundheit:

GeN - Bittere Medizin (Okt. 2015)

Der Verein Gen-ethisches Netzwerk, in dem sich kritische WissenschaftlerInnen, JournalistInnen, MedizinerInnen und PolitikerInnen zusammengeschlossen haben, untersucht in der ausführlichen Broschüre Bittere Medizin die Folgen des Freihandels für unsere Gesundheit.

 

 

 

 


Thema Menschenrechte:

Studie_Menschenrechte
Die Menschenrechte finden in den geplanten (und teilweise bereits beschlossenen) Handelsabkommen kaum Berücksichtigung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die von Brot für die Welt, dem Forum Umwelt und Entwicklung, dem Unternehmensverband UnternehmensGrün und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Auftrag gegeben und im Februar 2017 veröffentlicht wurde. Zur Studie geht es hier lang: Studie_Menschenrechte als uneingelöstes Versprechen

Thema Kultur:

pk-05-2016_titel

In einem ausführlichen Dossier beschäftigt sich „Politik und Kultur“, die Zeitung des Deutschen Kulturrats, in ihrer Ausgabe September-Oktober 2016 mit den Folgen von TTIP und CETA für die Kultur. Sehr lesenswert. Klicken Sie HIER.

 


Folgen für die Demokratie:

ceta-democracy
CETA, die verkaufte Demokratie. Ausführliche, aber schon etwas ältere Analyse (2014). Das Abkommen zwischen Kanada und der EU eröffnet Grossunternehmen weitgehende Rechte. Das zeigt eine Studie von fünfzehn NGOsVerkaufte Demokratie

ttip-eu-komission-infografiken_deutsch_800px_3_0
Handelsverträge und Lobbyismus: Wer interveniert und intrigiert bei TTIP? Ein paar Infografiken geben Aufschluss: Zur PDF-Datei

Coverbild_Campact_TTIP_vor_Ort_800x998
Handelsverträge und Lobbyismus: Wer interveniert und intrigiert bei TTIP? Ein paar Infografiken geben Aufschluss: Zur PDF-Datei
TTIP vor Ort: Die Folgen der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft für Bundesländer und Kommunen beschreibt Thomas Fritz hier: TTIP vor Ort (pdf)

Zur Schattenjustiz der Investitionsgerichte:

Deckblatt-PS-Camp_TTIP_Unfair_Analyse_InvestmentCETA20161-210x300
Wird durch den geplanten Handelsgerichtshof alles besser? Die EU-Kommission will die privaten Schiedsgrichte ersetzen, die bisher bei Investitionsschutzabkommen die Regel waren. Die Studie von Power-Shift kommt zu einem kritischen Ergebnis: Analyse-ISDS_CETA

 

 


profiting-from-crisis
Profit durch die Krise: Konzerne und Anwaltskanzleien haben ein neues Geschäftsmodell entdeckt – sie plündern die Krisenstaaten. Eine Studie von Corporate Europe Observatory: http://corporateeurope.org
Die deutschsprachige Zusammenfassung finden Sie hier:
profiting crisis ex sum (pdf)

cover_profit_durch_unrecht
Profit durch Un-Recht: Wie Kanzleien, SchiedsrichterInnen und Prozessfinanzierer das Geschäft mit dem Investitionsschutz befeuern. Die ausführliche Studie mit vielen Beispielen finden Sie hier: Profit durch Un-Recht

 


b5c07cb43b
Eine ausführliche Zusammenfassung zum Stand der ISDS-Debatte bietet die Analyse von PowerShift, einem Verein für eine ökologisch­-solidarische Energie­ & Weltwirtschaft.

 


Alternativen zur herrschenden Handelspolitik

Alternatives Handelsmandat

Es geht auch anders. Das ist dem Alternativen Handelsmandat zu entnehmen, das eine Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Gruppen erarbeitet haben. Das Papier ist hier: Zeit für eine neue Vision

Es gibt auch eine Zusammenfassung dieses Entwurfs einer fairen, sozialen, nachhaltigen Handelspolitik: Kurzfassung_ Alternatives Handelsmandat


Studie zu Glyphosat: Gekaufte Wissenschaft

 

Glyphosat_und_Krebs_Gekaufte_Wissenschaft-1

Die Untersuchung der österreichischen Umweltorganisation Global 2000 zeigt die Tricks von Monsanto und wie die Behörden helfen, um Glyphosat vor einem Verbot zu retten. Die PDF gibt es hier: Glyphosat_und_Krebs_Gekaufte_Wissenschaft

 

 


Studies and papers in English

Trade at any cost? That’s the title of a Study on the European Union’s free trade agreements with Mercosur (Argentina, Brazil, Uruguay and Paraguay), Mexico, Japan, Vietnam and Indonesia. Produced by PowerShift on behalf of the consumers‘ organization foodwatch. You can read the in-depth analysis here: Trade-at-any-cost


Titel2_ttip_booklet_for_rls_2015_update

An introduction to the TTIP agreement. The author John Hilary was director of the British organization War on Want. You find the document here.

 

 

 

 


Titel-smes_eng_20_nov_2015_1
What are the potentials of TTIP for small businesses? This study gives some insight. You find the study here.

 

 

 

 


ISDS-Studie_16_01
ISDS: Who has benefited financially from investment treaty arbitration?An evaluation of the size and wealth of claimants. A Study published in January 2016. Have a look: ssrn-id2715000

 

 

 


NAFTA Facts
Publishes by Public Citizen – a study about NAFTA’s Broken Promises 1994-2013: Outcomes of the North American Free Trade Agreement. NAFTAs-Broken-Promises

 

 

 


Titel_Oekon_Folgen_USUni
How many jobs will be created? A Study by Tufts University looks at European disintegration, unemployment and instability: See here.

 

 

 


Andere Sprachen